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Zulassungen
Wendeltreppe Berger Lacke
Qualifikationen
Zertifizierungen für tragende Bauteile aus Stahl nach DIN EN 1090 mit EXC-Klassen

Als zertifizierter Schweißfachbetrieb ist für MetallArt die seit 01.07.2014 gesetzlich geforderte CE-Kennzeichnung für Stahltreppen selbstverständlich. Diese beinhaltet den für die Entwicklung und Herstellung von tragenden Bauteilen aus Stahl geforderten Ausführungsnachweis nach DIN EN 1090 sowie die werkseigene Produktionskontrolle (WPK). Von einer durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) anerkannten Überwachungs- und Zertifizierungsstelle wird diese in unserem Unternehmen eingerichtete WPK regelmäßig geprüft und überwacht. Je nach Konstruktionsart wird in verschiedene Ausführungs- bzw. Gefahrenklassen eingeteilt. Von der ausschreibenden Stelle (Architekt, Planer) muss, abhängig von der Beanspruchung des Stahlwerkstoffs, des Schweißverfahrens und weiteren Kriterien, die „Execution class“ (EXC-Klasse) festgelegt werden, nach der das Bauteil herzustellen ist. MetallArt verfügt über folgende Qualifikationen:
• Zertifizierung | Schweißnachweis nach DIN EN 1090-2 (Stahl) EXC2:
Zulassung für vorwiegend ruhend und nicht vorwiegend ruhend beanspruchte Bauteile aus Stahl oder Tragwerke aus Stahl bis Festigkeitsklasse S700, die nicht in EXC1 oder EXC3 zuzuordnen sind
• Zertifizierung | Schweißnachweis nach DIN EN 1090-2 (Stahl) EXC3:
Zulassung für vorwiegend ruhend und nicht vorwiegend ruhend beanspruchte Bauteile oder Tragwerke aus Stahl bis Festigkeitsklasse S 700, für die mindestens einer der folgenden Punkte zutrifft:
› Gebäude mit mehr als 15 Geschossen
› großflächige Dachkonstruktionen von Versammlungsstätten / Stadien
› folgende nicht vorwiegend ruhend beanspruchte Tragwerke oder deren Bauteile: Geh- und
Radwegbrücken, Straßenbrücken, Eisenbahnbrücken, Türme, Masten, Kranbahnen
• Zertifizierung | WPK-Zertifikat nach DIN EN 1090-1 (Stahl) bis EXC3:
Konformität der werkseigene Produktionskontrolle für tragende Bauteile und Bausätze für Stahltragwerke in allen Arten von Bauwerken

AbP für Ganzglasgeländersystem MetallArt – Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis

Die von uns angebotenen Glasgeländer werden auf Basis der in Deutschland gültigen DIN18008-4 konzipiert und ausgeführt. Um die darin festgelegten Abmessungen der einzelnen Glasscheiben überschreiten zu können, haben wir ein Ganzglas-Geländersystem entwickelt und dessen Zulassung durch ein abP realisiert. Dieses in Deutschland erstellte und gültige Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis wurde über eine Vielzahl an Bauteilversuchen erlangt und zeichnet sich durch die Integration der Glastaschen in die statisch tragenden Treppenwangen aus. Mit dieser Innovation kann dem Trend für größtmögliche Scheibenlängen bei Glasbrüstungen entsprochen werden. Das abP gilt für alle geradläufigen, gebogenen und steigenden Geländer aus Glas.

Für unten eingespannte Glasscheiben eines Geländers fordert die DIN 18008 ein oberes Glaskantenschutzprofil. Dieser Vorgabe entsprechen unsere Konstruktionen mit einem durchgehenden filigranen U-Profil aus Edelstahl in minimalistischer Optik, das als Handlauf auf die Glasscheiben aufgesetzt wird.
Zur Erteilung des abP wurden in Zusammenarbeit mit einer vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) anerkannten Prüfstelle die erforderlichen Pendel-Schlag-Versuche zum Nachweis der Stoßsicherheit im Labor durchgeführt. Des Weiteren wurde eine umfangreiche statistische Berechnung für das Ganzglasgeländersystem unter verschiedenen Last- und Einbausituationen vorgenommen.